Rezept für Möhrenpuffer mit Apfelpüree

Als ich noch ein Kind war, gab es bei uns häufig Kartoffelpuffer. Am liebsten mochte ich sie mit dem Klassiker Apfelmus. Es klingt zwar nicht unbedingt ungesund, aber wenn man sich die Inhaltsstoffe genauer anschaut, weiß man, es handelt sich bei herkömmlichen Kartoffelpuffern um reine Kohlenhydrat-Bomben. Nicht nur die Kartoffeln lassen den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe klettern, auch das Mehl (meist wird Weizenmehl) verwendet, besteht nur aus leeren Kalorien, die Einfluss auf den Blutzucker haben. Erst fühlt man sich Energiegeladen, um wenig später, wenn der Blutzuckerspiegel wieder fällt, schlapp und müde zu sein. Genauso sieht es mit gekauftem Apfelmus aus. Darin steckt viel zu viel Zucker.

Gesunde Alternativen

Karotten in Rezept für Möhrenpuffer mit ApfelpüreeWenn man auf die Ernährung achtet, merkt man erst, wie viele Lebensmittel nicht so optimal sind und nicht zu den eigenen Ansprüchen passen. Um auf nichts zu verzichten, ist Kreativität gefragt. Puffer lassen sich nicht nur aus Kartoffeln herstellen, sie können nahezu aus jedem Gemüse gemacht werden. Ich habe es in der Vergangenheit schon in vielen verschiedenen Varianten ausprobiert. Meine beiden Lieblingsrezepte sind Möhrenpuffer und Zucchinipuffer. Heute geht es aber erst mal um die leckere Möhre.

Möhren sind gesund

Möhren/Karotten werden oft unterschätzt. Dabei stecken in dem Gemüse jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Das enthaltene Carotin sorgt nicht nur für die kräftige Farbe, das darin befindliche Provitamin A ist auch noch gut für die Augen. Der Anteil an Vitamin C, Vitamin E und Vitamin B ist auch nicht zu verachten. Als Mineralstoffe sind Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und sogar ein bisschen Zink und Eisen enthalten. Damit die Vitamine und Mineralien vom Körper besser aufgenommen werden, sollten Möhren immer mit etwas Fett gegessen werden. Das heißt nicht, dass man massenweise davon zu sich nehmen soll. Es reicht schon ein kleiner Löffel Öl, das beim Kochen dazugegeben wird. Auch in Möhrensalat kann man ein bisschen davon dazugeben. Wer Karotten roh mag, kann sich einen Dip machen, indem ein wenig Fett enthalten ist.

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Rezept für gesunde vegane Möhrenpuffer mit Apfelpüree
Karottenpuffer in Rezept für Möhrenpuffer mit Apfelpüree
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Zutaten für die Möhrenpuffer
Zutaten für das Apfelpüree
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Zutaten für die Möhrenpuffer
Zutaten für das Apfelpüree
Karottenpuffer in Rezept für Möhrenpuffer mit Apfelpüree
Anleitungen
Zubereitung Puffer
  1. Die Zwiebel und die Möhren werden geschält, in Stücke geschnitten und in die Küchenmaschine gegeben.
  2. Das Gemüsepüree kommt nun mit dem Wasser, dem Mehl und den restlichen Zutaten in eine Schüssel. Alles wird miteinander gut vermengt.
  3. Wenn man kein Topinamburpulver und keine Flohsamenschalen hat, kann es sein, dass der Teig etwas zu flüssig wird. Hier kann Abhilfe geschafft werden, indem noch 1 EL Buchweizenmehl hinzugegeben wird.
  4. Sobald das Fett/Öl in der Pfanne erhitzt wird, werden mit einem Esslöffel Teigkleckse hineingegeben. Wenn die eine Seite braun ist, werden die Puffer gewendet.
  5. Sind beide Seiten goldbraun, werden sie rausgeholt. Vor dem Verzehr empfiehlt es sich, sie auf Küchenkrepp abtropfen zu lassen.
Zubereitung Apfelpüree
  1. Die Äpfel werden gut gewaschen und samt Schale klein geschnitten. Sie kommen zusammen mit den Mandeln und dem Zimt in den Mixer und fertig ist das Apfelpüree. Falls es zu fest ist oder der Mixer das Pürieren nicht schaffen sollte, kann ein Schluck Wasser hinzugegeben werden. Wer es süßer mag, kann noch Stevia, Honig oder Ähnliches nach Belieben hinzugeben.
Rezept Hinweise

Pufferpfanne in Rezept für Möhrenpuffer mit Apfelpüree Tipp: Wenn man in den Pufferteig vor dem Anbraten noch ein paar Sonnenblumenkerne hineingibt, bekommen die Puffer einen leichten Crunch.

Zu den Puffern schmecken nicht nur süße Sachen, auch etwas Herzhaftes wie der Avocado-Mandel-Dip passt gut dazu.

Topinamburpulver lässt sich ganz einfach selber machen, vorausgesetzt man hat einen Garten, in dem Topinambur wächst.

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